Das Kulinarische im Riad Ifoulki

Wenngleich Marokko ein eher von Stein und Wüste bedecktes Land ist, so ist es aber bei genauerem Hinsehen auch sehr vielseitig. Das ist nicht nur an den vielen unterschiedlichen Kulturen, die hier ihren Einfluss nahmen, noch in der Architektur zu sehen (Römer, Berber, Araber, Portugiesen, Spanier oder Franzosen), den vielen Landschaften und unterschiedlichen Klima-Zonen (Atlas Gebirge, Wüste, Steppe, Oasen, Wälder, Mittelmeer und Atlantik), sondern auch an der Vielseitigkeit der Küche. Sie setzt sich aus unterschiedlichen Koch-Traditionen zusammen, jüdisch, ebenso afrikanisch, islamisch und südeuropäisch.

Die arabischen Beduinen verwendeten Datteln, Getreide, Brot, natürlich Milch und Gewürze wie Kardamon und Koriander. Die Mauren hinterließen der marokkanischen Küche Olivenöl und Mandeln sowie Kreationen aus Früchten. Von den Berbern stammen die Gerichte Tajine, Couscous und Harira. Bei Tajine handelt es sich um Tongefässe, in denen die Schmorgerichte aus Fleisch, Geflügel, Fisch und Gemüse zubereitet werden. Im Laufe der Jahrhunderte kamen Salate hinzu, Teigtaschen mit unterschiedlichen Füllungen, aber auch Gepäck und Süßigkeiten.

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